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Von der Wahrheitstabelle zu MUX und Shannon-Zerlegung
Auswahllogik herleiten und beliebige Logikfunktionen durch MUX zerlegen.
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Die Auswahlregel als Gleichung herleiten
Um bei sel=0 a und bei sel=1 b auszugeben, verknüpfen wir jeden Dateneingang mit seiner Auswahlbedingung durch AND und beide Ergebnisse durch OR.
Mit bleibt nur a, mit nur b. Sind a und b gleich, ändert sel den Ausgang nicht. Auswahlfehler erfordern daher unbedingt Tests mit unterschiedlichen Daten.
Der blaue Pfad ist der gewählte Eingang. Wählen Sie für a und b unterschiedliche Werte und ändern Sie sel. Bei gleichen Werten ist selbst eine vertauschte Auswahl am Ausgang schwer zu erkennen.
y = sel ? b : a
MUX als allgemeine Zerlegung einer Logikfunktion
Für eine beliebige boolesche Funktion F seien die Teilfunktionen bei festem s=0 beziehungsweise s=1.
Dies ist die Shannon-Zerlegung. s ? F1 : F0 zerlegt jede Funktion in zwei Teile. Für und Auswahl a gilt etwa , : XOR lässt sich aus MUXMultiplexer Kombinatorische Schaltung, die gemäß Auswahlsignal einen Eingang zum Ausgang verbindet. Die Zuordnung von Auswahlbits und Eingangsnummern muss festgelegt sein. und InversionInversion NOT vertauscht 0 und 1. Ein Überstrich wendet NOT auf den gesamten darunterstehenden Ausdruck an. Mehr erfahren bilden.
4-zu-1-Auswahl und Priorität
Mit zwei Auswahlbits lassen sich vier Eingänge über zwei Stufen von 2-zu-1-MUX auswählen. Dagegen gibt if (req0) ... else if (req1) ... bei gleichzeitigen Anforderungen der früheren Vorrang. Adressauswahl und Prioritätsauswahl sind unterschiedliche Aufgaben.
assign y = sel[1] ? (sel[0] ? d3 : d2)
: (sel[0] ? d1 : d0);Ein idealer balancierter Baum mit Eingängen hat m Auswahlstufen. Die physische Verzögerung hängt auch von Eingangsankunft, Last und Verdrahtung ab. Funktionszerlegung liefert Implementierungskandidaten, keinen Beweis optimaler Verzögerung.
Selbst ausprobieren
Stellen Sie als MUX mit Auswahl a dar. Welche zwei Dateneingänge sind nötig?
Erklärung lesen
Bei gilt , bei gilt : assign f = a ? b : c;. Berechnen Sie zuerst die Teilfunktionen, damit die Eingänge für Auswahl 0 und 1 nicht vertauscht werden.